In letzter Zeit habe ich mir einige (Auto-)Biografien auf der roten Couch zur Brust genommen:
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Der bekannte Autor von "Die Asche meiner Mutter" erzählt hier von seinen Erwachsenenjahren als Lehrer in New York.
Jo.
Amüsante Episoden von seinem teils unkonventionellen Herangehen an den Beruf, schön geschrieben, aber ich habe nicht gerade an den Fingernägeln gekaut vor Spannung.
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(3 von 5 Punkten)
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Sonia Rossi - Fucking Berlin
Eine junge Italienerin kommt nach Berlin, um Mathe zu studieren. Als Ausländerin bekommt sie kein Bafög,Nebenjobs sind schlecht bezahlt, und zu allem Überfluss reißt sie sich auch noch einen polnischen Exstricher als Freund auf, der nicht viel macht außer Kiffen und Bier trinken - und heiratet ihn auch noch überstürzt.
Wunder, Wunder - das Geld ist knapp, also beginnt sie mit erotischen Massagen und Ausziehen vor Webcams, um wenig später richtig anschaffen zu gehen.
Danach folgt zumindest bis Mitte des Buches (weiter habe ich es nicht gelesen...) nur eine öde Aneinanderreihung von Beschreibungen und kleinen Anekdoten, wie die Arbeit in dem einen Puff war oder im anderen (eher mies), welche Kolleginnen viel tranken (alle) und welche Freier Schweine waren (die meisten). Liest sich genauso trocken und fad, wie es hier klingt.
Daher nur
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(2 von 5 Punkten)
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Hayden Herrera - Frida Kahlo
Ich habe schon einmal vor Jahren einen autobiographisch gefärbten Romane über die Kahlo gelesen (Meine Schwester Frida von Barbara Mujica und Elisabeth Müller) und kannte daher im Groben Frida Kahlos Leben. Aber in letzter Zeit begegnete sie mir oft - also las ich wieder etwas über sie.
Frida Kahlo war durch einen Unfall ihr Leben lang gesundheitlich eingeschränkt - was sie aber weder von einer künstlerischen Erfolgslaufbahn noch von leidenschaftlichen Liebesbeziehungen oder aktivem Revoluzzertum als Kommunistin abhielt. Sie malte fast nur sich selbst - ihr Kennzeichen waren ihre zusammengewachsenen Augenbrauen und ein Oberlippen-Bartflaum. Sie trug mexikanische Trachten, doch ihre Vorfahren waren nicht nur Indios und Spanier, sondern auch Deutsche und ungarische Juden.
Eine wirklich spannende, schillernde Frau, deren viele Facetten in der Biografie von Herrera gut zur Geltung kommen. Ich fand es nur schade, dass viele Werke der Kahlo nur in schwarz-weiß abgedruckt wurden; auch hätte es für meinen Geschmack im Buch überhaupt mehr Bilder - sowohl Werke als auch Fotografien - geben können. Die Schrift war etwas knurpselig-klein.
Nichtsdestotrotz
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(4 von 5 Punkten)
